„Neue Wege, Strategien, Geschäfts- und Kommunikationsmodelle für Biokunststoffe als Baustein einer Nachhaltigen Wirtschaft“ (BiNa)

Biokunststoffe und nachhaltiges Wirtschaften

BiNa LogoDurch den Einsatz von Biokunststoffen besteht die Möglichkeit, sowohl fossile Ressourcen zu schonen als auch die Emission von klimarelevanten Gasen zu reduzieren. Doch sind Biokunststoffe in Herstellung, Nutzung und am Ende ihres Lebensweges wirklich nachhaltiger als ihre fossile Konkurrenz? Welche Problemstellungen ergeben sich z.B. aus der Nutzung nachwachsender Rohstoffe und welche Chancen werden noch nicht genutzt?

 

BMBF LogoMit der Fördermaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ unterstützt das BMBF 30 Forschungsverbünde, die Entwicklungsperspektiven für eine Wirtschaft aufzeigen, die Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen berücksichtigt. Dazu gehört, dass dauerhafter wirtschaftlicher Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und sozialer Gerechtigkeit fest verbunden wird. (Quelle: BMBF)

Projekt "Nachhaltige Biokunststoffe"

Ein wichtiger Schritt hierzu ist die Errichtung einer Forschungsplattform für Biokunststoffe, die die Möglichkeiten der Biokunststoffe als wichtigen Baustein der Green Economy in Deutschland identifiziert und fundierte Strategien und Handlungsempfehlungen für verschiedene (gesellschaftliche) Themengebiete auf Basis frei zugänglicher Informationen entwickelt. Auf dieser Basis gilt es, die Biokunststoffe als Teil der nachhaltigen Wirtschaft weiter zu etablieren. Die Forschungsplattform führt unterschiedliche Akteure zusammen, die aufgrund ihrer Kompetenzen ihren Beitrag zur Implementierung von Biokunststoffen leisten.

Anknüpfend an die BMBF-Fördermaßnahme "Nachhaltiger Konsum – Vom Wissen zum Handeln" (2008-2013) soll mit der Pilotmaßnahme „Nachhaltiges Wirtschaften“ im Rahmen Förderschwerpunkts "Sozial-ökologische Forschung" das Verbraucherverhalten noch besser verstanden werden, um Konsumenten und Konsumentinnen gezielter über nachhaltige Produkte und Dienstleistungen informieren zu können sowie diese zu einem nachhaltigen Konsum anzuregen. Zudem soll untersucht werden, welche politischen Instrumente effiziente und effektive Anreize für Unternehmen sowie Verbraucher und Verbraucherinnen setzen können, um ihr Verhalten in Richtung eines nachhaltigen Wirtschaftens zu verändern.
Es ist das Ziel, gesellschaftliche Transformationsprozesse zum nachhaltigen Wirtschaften zu begleiten bzw. zu unterstützen und damit die Vorreiterrolle Deutschlands auf dem Weg zu einer Green Economy weiter auszubauen. (Quelle: BMBF)

Projektpartner

IfBB B.A.U.M. Fraunhofer IBP Hochschule Weihenstephan-Triesdorf TU Braunschweig IWF Hochschule Hannover

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